„Der Ruf nach einem grundsätzlich verkaufsoffenen Sonntag ist völlig unglaubwürdig, solange nicht einmal die Kaufhäuser in den Großstädten die in Bayern gesetzlich möglichen Öffnungszeiten ausschöpfen“, kritisiert Dr. Klaus-Stefan Krieger, der Vorsitzende des KKV Landesverbandes Bayern der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung die Forderung von Karstadt und Kaufhof nach einer Abschaffung des Sonntagsschutzes. Nach seinen Recherchen gibt es im Freistaat kein einziges Warenhaus, das an allen Werktagen von 6 bis 20 Uhr geöffnet hat. „Ebenso wenig verfängt das Argument, die Sonntagsruhe müsse fallen, weil der Einzelhandel sich sonst nicht gegen den zunehmenden Kauf im Internet behaupten könne. Längst haben doch alle großen Einzelhändler eigene Webauftritte und Onlineshops.“
Bamberg. Unter dem Motto „Freundschaft leben – Welt erfahren“ erinnert das Heinrichsfest an die zehnjährige Partnerschaft zwischen dem senegalesischen Bistum Thiès und dem Erzbistum Bamberg. Höhepunkt wird am Sonntag, 9. Juli, um 10 Uhr ein Festgottesdienst mit Erzbischof Ludwig Schick auf dem Domplatz sein. Anschließend bieten die Verbände und Einrichtungen rund um den Dom ein buntes Programm mit afrikanischem Flair, Musik, Infos, Führungen, Meditationen und Kinderprogramm.
Mit der Nacht der Sehnsucht im Bamberger Dom wird as diesjährige Heinrichsfest eröffnet. Thema des offenen Angebots mit Texten, Musik, Meditation und Andacht ist „Glauben leben – Kirche träumen“.
Coburg. Der Weg führte sie von der Innenstadt auf die Veste, weiter zum Flugplatz und wieder zurück in und durch die Innenstadt: Rund sieben Kilometer legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diözesanen Jugendwallfahrt (JuWall) am Samstag in Coburg zurück. 450 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren in die Vestestadt gekommen, um gemeinsam zu pilgern – so viele wie schon seit langem nicht mehr.
Bamberg/Ngara. Wie sieht kirchliche Jugendarbeit in 10.000 Kilometern Entfernung aus? Welche Beteiligungsmöglichkeiten am politischen Geschehen haben junge Menschen in Tansania und in Deutschland? Welche sozialen Herausforderungen gibt es in den beiden Ländern? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Fachkräfteaustauschs des Diözesanverbands des Bundes des Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Diözese Rulenge/Ngara in Tansania vom 18. bis 27. April.
Wir leben in unruhigen Zeiten: Vieles, was als unveränderlich und feststehend galt, ändert sich derzeit schnell und tief greifend. Einige Beispiele: Europa steht infolge der immer noch anhaltenden Schuldenkrise und wegen des Austritts von Großbritannien aus der EU, Brexit genannt, auf dem Prüfstand. Das Jubiläum „60 Jahre Römische Verträge“, die im Jahr 1957 geschlossen wurden, thematisiert mehr die Krisensituationen der EU als deren Erfolgsgeschichte. Die politische Landschaft in fast allen europäischen Ländern hat sich durch nationalistische und populistische Parteien sowie extreme Splittergruppen verändert. Der Ton in Gesellschaft und Politik ist rauer, egoistischer und fremdenfeindlicher geworden.
Mit mehr als 1.800 Angeboten erreicht die katholische Kinder- und Jugendarbeit im Erzbistum Bamberg jedes Jahr über 97.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das ist ein Ergebnis der jetzt veröffentlichten Leistungsstatistik der kirchlichen Jugendarbeit in Bayern. Die erhobenen Zahlen und Fakten zeigen, dass kirchliche Kinder- und Jugendarbeit nach wie vor eine bedeutende Rolle im Leben junger Menschen spielt.
Bamberg. Am gestrigen Montag hat das Caritas-Seniorenzentrum St. Josef in Bamberg-Gaustadt mit der Umsetzung des Projektes „achtsam handeln“ begonnen. Das Projekt dient der Prävention von Gewalt und will den achtsamen Umgang sowohl der Mitarbeiter mit den Hausbewohnern als auch der Mitarbeiter untereinander fördern.
Kaum eine Woche ohne Aktion: ein vielseitiges Angebot gab es für die rund 160 Vereinsmitglieder - Neuwahlen im Mittelpunkt